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Feuerlöscher

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  • nach aktuellester DIN-Norm
  • Bekämpfung für jede Art von Brand
  • Pulver-, Wasser-, Schaum-, Fettbrand- oder CO2-Löscher

Schlägt der Rauchmelder Alarm, kann der Feuerlöscher oft schlimmeres verhindern. Der GAU lässt sich jedoch durch die richtige Brandschutzprävention vermeiden. Lassen Sie sich kostenlos und unverbindlich von unserem Team beraten:

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Feuerlöscher Übersicht (20 Artikel)

Feuerlöscher

Damit der Ausbruch eines Feuers nicht völlig unvorhergesehen eintritt, sind nötige organisatorische Vorkehrungen zu treffen. Ein funktionsfähiger Feuerlöscher, der den Anforderungen an den Arbeitsschutz Rechnung trägt, gehört in jeden Betrieb. Im Brandfall können Personen so unverzüglich eingreifen und eine Ausbreitung des Feuers verhindern.

Um ein Feuer wirkungsvoll bekämpfen zu können, sind verschiedene Arten von Feuerlöschern erforderlich. Kohlendioxidlöscher, Schaumlöscher, Pulverlöscher, Metallbrandlöscher, Wasserlöscher oder Fettbrandlöscher sind Teil unseres Feuerlöscher-Angebots für Ihre betriebliche Sicherheit. Die Brandklassen A, B, C, D und F für sämtliche Einsatzgebiete und Branchen werden abgedeckt.

Feuerlöscher Feuerwehr

Standardausrüstung für den Brandschutz: Der Feuerlöscher

Welche Arten von Feuerlöschern gibt es?

Es werden drei unterschiedliche Arten von Feuerlöschern unterschieden. Jeder Löscher ist für eine spezielle Anforderung konzipiert. Dadurch können Brände und Feuer effektiv bekämpft werden.

1. Bei Aufladefeuerlöschern wird das Gas in einer besonders dickwandigen Treibmittelflasche bis zur Inbetriebnahme gespeichert. Erst kurz vor dem Einsatz wird die Treibmittelflasche über die Auslösearmatur geöffnet. Dadurch steht der Löschmittelbehälter nicht ständig unter Druck, wodurch eine Dysfunktion durch undichte Stellen nahezu ausgeschlossen werden kann.

2. Im Gegensatz zu Aufladefeuerlöschern befinden sich im Dauerdruckfeuerlöscher Löschmittel und Druckgas in einem gemeinsamen Behälter. Durch den Druck im Behälter ist das Risiko eines allmählichen Druckverlusts relativ hoch. Ein Versagen im Brandfall kann nicht ausgeschlossen werden.

3. In einem Gaslöscher ist das Löschmittel (CO2) gleichzeitig das Treibmittel.

Welchen Brand mit welchem Feuerlöscher bekämpfen?

Es werden verschiedene Feuerlöscher-Arten für unterschiedliche Anforderungen unterschieden. Abhängig von den Materialien, die brennen, und der Stärke des Brandes erfolgt die Wahl des Feuerlöschers.

1. Kohlendioxidlöscher

Durch den Austritt von Kohlendioxid (CO2) wird der Luft Sauerstoff entzogen. Zum Ersticken einer Flamme muss die Konzentration des Sauerstoffes in der Umgebungsluft auf 15 Vol. % gesenkt werden. Bei diesem Wert erlöschen die meisten Brände. Kohlendioxidlöscher sollten mit Vorsicht angewendet werden, da die erstickende Wirkung auch für den Menschen gefährlich ist. Zusätzlich zum Erstickungsvorgang wird bei einem Kohlendioxidlöscher das Feuer unter Zimmertemperatur gekühlt.

CO2-Löscher eigenen sich besonders für die Bekämpfung von Bränden von elektrischen Anlagen und Geräten, da das Löschmittel elektrischen Strom nicht leitet. Zusätzlich ist das Löschmittel rückstandsfrei, wodurch Schäden an Produkten verhindert werden. Allerdings dringt CO2 nicht zu tief sitzenden Glutbränden vor. Bei Möbeln, Holz und Papier kann daher eine Wiederentzündung erfolgen.

  • Ersticken durch Sauerstoffentzug
  • Keine Rückstände
  • Erstickungsgefahr
  • Eignet sich für elektrische Anlagen und Lager mit hochwertigen Produkten

2. Schaumlöscher

Schaumfeuerlöscher vermischen während der Nutzung Wasser mit einem Schaummittel-Konzentrat. Es legt sich über das Feuer und erstickt auf diese Weise die Flammen. Schaumlöscher sind auch bei flüssigen Brennstoffen wie Wachs, Alkohol oder Lösungsmitteln einsetzbar (Brandklasse B).

In einem Büro verwendet man am besten einen Schaumlöscher. Er ist sehr wirksam ist und verursacht keine nennenswerten Verschmutzungen. Der Schaum kann leicht abgewischt werden und hat praktisch keine negativen Auswirkungen auf Einrichtungsgegenstände.

  • Film legt sich über den Brandhert - dadurch keine Rückzündung möglich
  • Geringe Verschmutzung
  • Eignet sich für Bürobereich

3. Pulverlöscher

Pulverlöscher sind oft die günstigste Variante und eignen sich zum Löschen von brennenden Feststoffen und Flüssigkeiten wie auch Gasen (Brandklasse C). Pulverlöscher haben zwar die größte Löschkraft, allerdings zieht die Nutzung eine hohe Verschmutzung nach sich, da sich Staubwolken im gesamten Raum verteilen. Durch das Pulver können Schäden entstehen. Wasser- und Schaumlöscher sind schonender zur Einrichtung.

  • Ersticken durch Einnebelung
  • Pulverrückstände; daher in Büroräumen bedingt einsetzbar
  • Eignet sich für offene Lager, Tankstellen, etc.
  • Frostsicher bis -30 Grad

4. Metallbrandlöscher

Metallbrände sind aufgrund ihrer hohen Temperaturen gefährlich. Um solche Brände erfolgreich zu löschen, ist ein spezielles Löschpulver nötig. Über einen Applikator wird es fast drucklos auf den Brand aufgetragen. Dadurch werden die brennenden Metallspäne nicht aufgewirbelt. Um den Anwender nicht zu gefährden, ist der Metallbrandlöscher mit einer Lanze ausgestattet.

  • Ersticken mit Speziallöschmittel durch Einnebelung
  • Eignet sich für Entsorgungsbetriebe und Autobetriebe

5. Wasserlöscher

Wasserfeuerlöscher sind mit normalem Leitungswasser gefüllt, welches über eine Druckkartusche nach außen befördert wird. Er kühlt den brennenden Stoff unter seine Zündtemperatur. Der entstehende Wasserdampf verdrängt den für die Verbrennung benötigten Sauerstoff. Wasserlöscher sind umweltschonend und eignen sich vor allem für die rückstandslose Brandbekämpfung. Der Wasserlöscher ist nur für feste Brennstoffe geeignet.

  • Absorbiert Wärme
  • Besonders umweltfreundlich
  • Eignet sich für feste Stoffe wie Holz oder Textilien

6. Fettbrandlöscher

Wenn Fette oder Öle Feuer fangen, hilft Wasser nicht – im Gegenteil es schadet. Gießt man Wasser in die Flammen, verdampft es schlagartig und es kommt zu einer Stichflamme. Häufig vorwendete Feuerlöscher, wie Pulver-, CO2– oder Schaumlöscher, eignen sich nicht, um einen Fettbrand zu bekämpfen. Ist ein Löscher hierfür geeignet, trägt er die Kennzeichnung für Brandklasse F.

Fettbrandlöscher sind für die speziellen Anforderungen eines Fettbrandes konzipiert. Das enthaltene Löschmittel (eine Art Gel) löscht das brennende Fett durch Verseifung. Dabei wird es in seine Bestandteile - Glycerin und Fettsäuren - zurückgeführt. Es bildet sich eine Sperrschicht über dem Brandherd, die die Sauerstoffzufuhr unterbindet. Gleichzeitig kühlt das Gel das Fett soweit herunter, dass es sich nicht mehr von selbst entzünden kann.

  • Film mit Speziallöschmittel legt sich über Brandherd; dadurch entsteht keine Rückzündung
  • Eignet sich für Fettbrände aller Art

Welcher Feuerlöscher für welche Brandklasse?

Wer sich einen Feuerlöscher anschaffen möchte, wird zwangsläufig mit den Brandklassen konfrontiert. Dies hat einen Hintergrund, denn Brände lassen sich nur mit dem passenden Feuerlöscher effektiv bekämpfen. Wird etwa ein Fettbrand mit dem falschen Löscher, z.B. einem Wasser- oder Pulverlöscher, gelöscht, sind die Folgen fatal. Die Gefahr einer Fettexplosion ist groß.

Die Brandklassen-Ordnung ist eine nützliche Orientierung für den Feuerlöscherkauf, denn hier ist genau aufgeführt, welcher Löscher sich für welchen Einsatzzweck eignet. Die Kenntnis der einzelnen Klassen erleichtert die Einordnung der verschiedenen Feuerlöscher-Arten, welche bei der Anschaffung eines Feuerlöschers zu beachten sind.

Feuerlöscher werden in fünf Brandklassen eingeteilt. Die verschiedenen Brandklassen werden durch einzelne Buchstaben abgekürzt:

Brandklassen
Feuerlöscher Brandklasse A Brandklasse B Brandklasse C Brandklasse D Brandklasse F
Kohlendioxidlöscher
Schaumlöscher
Pulverlöscher
Metallbrandlöscher
Wasserlöscher
Fettbrandlöscher
BrandklasseBeschreibungBeispiele
Brandklasse A Brände fester Stoffe, hauptsächlich organischer Natur,
die normalerweise unter Glutbildung
Holz, Papier, Kohle, Heu, Stroh, Kunstoffe, Textilien, usw.
Brandklasse B Brände von flüssigen oder flüssig werdenden Stoffen Benzin, Alkohol, Teer, Wachs, viele Kunsstoffe, Ether, Lacke, Harz
Brandklasse C Brände von Gasen Ethin (Acytelen), Wasserstoff, Erdgas, Methan, Propan, Butan, Stadtgas
Brandklasse D Brände von Metallen Aluminium, Magnesium, Natrium, Kalium, Lithium und deren Legierung
Brandklasse F Brände von Speiseölen/-fetten (pflanzlichen oder
tierische Öle und Fette) in Frittier- und Fettbackgeräten
und anderen Kücheneinrichtungen und -geräten
Speiseöle und Speisefette

Welche Richtlinien gelten für Feuerlöscher?

Für den Feuerlöschereinsatz gelten bestimmte Normen und Richtlinien. Ein Feuerlöscher muss den Normen der DIN EN 3 entsprechen. Auf dem Feuerlöscher ist die Nutzungsdauer aufgedruckt. Das Mindesthaltbarkeitsdatum bezieht sich auf die Haltbarkeit des Löschmaterials.

Alle zwei Jahre sollte der Feuerlöscher von einem Fachmann auf seine Funktionalität überprüft werden. Bei hohen Brandrisiken oder starker Beanspruchung durch Witterungseinflüsse sind kürzere Wartungsinterwalle erforderlich.

Feuerlöscher in Arbeitsstätten

In Deutschland ist die Grundlage für das Berechnungsverfahren die Arbeitsstättenrichtlinie ASR A2.2 sowie die deutsche Fassung der europäischen Norm DIN EN 3. Gemäß Arbeitsstättenrichtlinie ist es Pflicht, Feuerlöscher bereitzustellen.

Die Anzahl der Feuerlöscher hängt von den Gegebenheiten und Brandgefährdungen im jeweiligen Unternehmen und den zu löschenden Materialien ab. Je nach Art und Umfang der Brandgefährdung und der Größe des zu schützenden Bereiches müssen Feuerlöscher in ausreichender Zahl bereitgestellt werden. Bei der Anzahl der Feuerlöscher im Unternehmen können Wasserhydranten, sogenannte installierte Wasserentnahmestellen, angerechnet werden.

Anzahl der Löschmitteleinheiten

Die für einen Bereich erforderliche Anzahl von Feuerlöschern für die Brandklasse A und B ermittelt sich durch die Löschmitteleinheit (LE) in Abhängigkeit von Grundfläche und Brandgefährdung. Dies erfolgt mit der Hilfe der folgenden Tabelle:

Brandgefährdunggering 6 9 12 15 18 21 24 27 30 33 36 6
mittel 12 18 24 30 36 42 48 54 60 66 72 12
groß 18 27 36 45 54 63 72 81 90 99 108 18
Flächein m² 50 100 200 300 400 500 600 700 800 900 1000 je weitere 250

Beispiel: 300 m² Bürofläche mit Aktenlagerung = mittlere Brandgefährdung = 30 Löschmitteleinheiten (LE)

Anzahl der erforderlichen Feuerlöscher

Das Löschvermögen auf den Feuerlöschern ist in einer Zahlen-Buchstaben-Kombination angegeben. Mit der Hilfe der angegebenen Tabelle kann das Löschvermögen in Löschmitteleinheiten übersetzt werden. Dabei muss die Summe der Löschmitteleinheiten der geforderten Löschmitteleinheiten (LE) entsprechen.

LE1234569101215
A 5 A 8 A 13 A 21 A 27 A 34 A 43 A 55 A
B, C 21 B 34 B 55 B 70 B 89 B 111 B 144 B 183 B 233 B

Beispiel: 6 kg ABC-Pulver-Feuerlöscher 34 A, 233 B, C = 10 Löschmitteleinheiten (LE) 30 LE geteilt durch 10 LE ergibt 3 erforderliche Feuerlöscher.

Feuerlöscher für das Auto

Für das Auto gibt es spezielle Feuerlöscher, die besonders klein, leicht und handlich sind. Für das Ablöschen oder Eindämmen eines kleinen Entstehungsbrandes reichen Autofeuerlöscher aus. Die Löscher beinhalten ein ABC-Löschpulver, welches für die Bekämpfung von festen, flüssigen und gasförmigen brennbaren Stoffen geeignet ist.

Je nach Ausbreitung des Feuers ist eine wirksame Brandbekämpfung mit einem Autofeuerlöscher nicht mehr gegeben, da das Löschmittel binnen Sekunden aufgebraucht ist. Der Eigenschutz geht vor! Begeben Sie sich nie selber in Gefahr und rufen Sie die Feuerwehr.

Dank ihrer geringen Größe können Autolöscher im Innenraum des Fahrzeugs verstaut werden. Eine Lagerung im Kofferraum ist von Nacheil, da der Feuerlöscher nicht direkt erreicht werden kann. Beim Kauf eines Feuerlöschers für den PKW sollte darauf geachtet werden, dass eine Halterung oder Befestigungsmöglichkeit für das Fahrzeug vorhanden ist.

Feuerlöscher richtig bedienen

Wenn es brennt, zählt jede Sekunde. Denn ein Feuer verbreitet sich schnell.

1. Glut löschen. Der Löschstrahl muss von unten mit der Windrichtung in die Glut gerichtet werden. Auf keinen Fall sollte mit dem Strahl in die Flammen gezielt werden. Halten Sie genug Abstand und löschen Sie stoßweise.
2. Feuerlöscher auffüllen. Bevor Sie einen benutzten Feuerlöscher zurückstellen, sollten Sie ihn auffüllen lassen, damit er für den nächsten Einsatz bereit ist.
3. Die Gefahren richtig beurteilen. Unterschätzen Sie nicht das Risiko einer Rauchvergiftung. Entfernen Sie sich vom Brandherd, bevor Sie zu viel Rauch einatmen.

Handhabung von Feuerlöschern

Der erfolgreiche Einsatz von Feuerlöschern hängt von der korrekten Bedienung ab. Zur Aktivierung muss bei fast allen Löschern ein Sicherungsstift herausgezogen und ein Griff nieder gedrückt werden. Vor dem Eintreten des Ernstfalles sollten sich alle Mitarbeiter bereits mit den Hinweisen auf den Feuerlöschern vertraut gemacht haben.


Handhabung A

Im Freien immer die Windrichtung beachten, genug Abstand halten, damit die Pulverwolke möglichst den gesamten Brand einhüllt.

Handhabung B
Brände von „vorn“ löschen. Immer auf das Brandgut zielen – nicht auf die Flammen.

Handhabung C
Bei größeren Bränden möglichst mehrere Feuerlöscher gleichzeitig einsetzen – nicht nacheinander.

Handhabung D
Fließ- und Tropfbrände immer von oben nach unten ablöschen.

Handhabung E
Unbedingt auf Wiederentzündung achten.

Handhabung F
Feuerlöscher nach Gebrauch nicht wieder aufhängen, sondern sofort neu befüllen lassen.

Brandschutzprävention

Um die Ausbreitung eines Feuers möglichst gering zu halten, ist eins besonders von nöten: Die frühzeitliche Erkennung. Das geschieht am besten mit Feuerfrühwarnsystemen oder Brandmeldern. Seit dem 01.01.0215 sieht auch der Gesetzgeber fast überall eine Rauchmelderpflicht vor.

Weiteres Brandschutzzubehör für den Ernstfall

Feuerlöscher sind nicht das einzige Mittel zur Bekämpfung eines GAU mit Feuer. In unserem Sortiment für Brandschutz finden Sie unter anderem auch:

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